Die Erfolge
Nahezu alle Patienten haben vor ihrem Besuch der Greifenhofer-Therapie eine, meistens sogar mehrere Behandlungen mit verschiedenen Therapieansätzen hinter sich gebracht. Da oftmals die Erfolge ausblieben, stellt der Besuch im Greifenhofer Institut für viele Stotterer eine Art "letzten Strohhalm" dar, nach dem sie verzweifelt greifen.
Nahezu alle Teilnehmer sind nach dem 9-Tägigen Seminar in der Lage, ausnahmslos alles auszusprechen, was sie möchten - und das stotterfrei-! nach längerem Üben außerhalb des Trainingskurses und unter der Zuhilfenahme der im Seminar erhaltenen Übungsmaterialien, wurde in der Regel die Sprechweise so flüssig, dass kaum noch ein Unterschied zu normal sprechenden Personen festgestellt werden konnte.
In manchen Fällen kam es zu Rückfällen, die sehr unterschiedlich begründet sind. Einige von ihnen bekamen dieses Problem selbständig wieder in den Griff, andere Patienten besuchten Aufbau-Seminare oder ließen sich telefonisch beraten.
Hilfe bei stotternden Kindern
Im Großteil aller Fälle liegt die Ursache und auch der Beginn des Stotterns in der Kindheit. Um den Kindern die schwerwiegenden Folgen ihres Fehlverhaltens, in gerade dieser persönlichkeitsprägenden Lebensphase zu ersparen, hat das Greifenhofer Institut große Anstrengungen unternommen, eine wirkungsvolle Therapie speziell für Kinder zu entwickeln. Die Greifenhofer - Therapie konnte in Zusammenarbeit mit Sprachheilpädagogen entsprechend für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren optimiert werden.
Bevor Sie allerdings ein Kind zu einem Seminar anmelden, empfehlen wir Ihnen im Vorfeld mit uns einen Termin zu vereinbaren. In diesem Termin wird das Kind von unserer medizinischen Leitung untersucht und unserer Sprachheilpädagogin vorgestellt. Erst dann können wir beurteilen, ob eine Therapie notwendig und ratsam ist.
Grundsätzlich kann die Behandlung bereits bei Kindern ab dem sechsten Lebensjahr durchgeführt werden. Dabei sollte eine zur Familie gehörende Begleitperson ständig anwesend sein. Innerhalb des Trainingsprogramms wird diese Begleitperson zum "Co-Therapeuten" ausgebildet, um die anschließenden Übungen auch nach Abschluss des Seminars selbständig durchführen zu können.
Exkurs: So verhalten Sie sich richtig bei kindlichem Entwicklungsstottern. Am besten versucht man, dem Stottern wenig oder gar keine Aufmerksamkeit beizumessen, gibt aber dem Kind so oft wie möglich die Gelegenheit, in Ruhe von seinen kindlichen Erlebnissen zu berichten. Der Tagesablauf sollte wenig Hektik enthalten und so gestaltet sein, dass das Kind seine Unruhe und Nervosität abbauen kann. Normale Zuwendung mit Zärtlichkeit und Wohlwoll ist besser als übertriebene Sorge und Bekümmerung. Nur allzu leicht spüren Kinder, dass sie mit bestimmten Verhaltensweisen etwas erreichen. So kann es leicht geschehen, dass das Stottern zu einer Gewohnheit wird, nur weil das Kind bemerkt hat, dass es dann besonders viel Liebe und Nachsicht erfährt.